• Tor 236
    Tor 236 Tür / Toranlage Edelstahl mit feuerverzinken , pulverbeschichteten Lochblechen
  • Tor 74-4
    Tor 74-4 Edelstahl Zaun / Tor / Briefkasten/ Müllbox
  • Tor 244
    Tor 244 Peisgünstige Zaun / Tür - Anlage
  • Tor 28
    Tor 28 Zaun / Tür Füllung
  • Tor 73-3
    Tor 73-3 Zaun / Eingangstüre / Briefkasten hinter städtischen Rabattensteinen montiert
  • Tor 230
    Tor 230 Feuerverzinkter , pulverbeschichteter Zaun mit schräg geschnittenen Flachstahlstäbe
  • Tor 4-2
    Tor 4-2 Rolltor mit feuerverzinkter lackierter Bodenlaufschiene
  • Tor 221
    Tor 221 Sichtschutzanlage Trespa Kunststoffplatten
  • Tor 237
    Tor 237 Edelstahleingangstüre
  • Tor 208
    Tor 208 Eingangstüre mit Beschlägen und Stababschlüsse aus Edelstahl

Tore

Gartentür 102
Gartentür 102 Gartentür Stahl / Feuerverzinkt / Schwarz lackiert
Tor 4-3
Tor 4-3 Rolltor mit feuerverzinkter lackierter Bodenlaufschiene
Tor 4-2
Tor 4-2 Rolltor mit feuerverzinkter lackierter Bodenlaufschiene
Tor 205
Tor 205 Garteneigangstüre Edelstahl
Tor 207
Tor 207 Müllbox / Türe / Renzbriefkästen
Toranlage 247
Toranlage 247 Tor pulverbeschichtet mit Blechfüllung unten
Tor 203
Tor 203 Garteneigangstüre Edelstahl
Rolltor 101
Rolltor 101 feuerverzinktes lackiertes Schiebe-Rolltor mit Bodenschiene
Tor 232
Tor 232 Design Edelstahl Türanlage mit Renz Briefkästen

Tor (Quelle wikipedia.org)

 

 

Tor am Palazzo d'Accursio in Bologna, Italien

 

Originales Angelloch für einen Torflügel an der Porta Principalis Sinistra im Limeskastell Abusina, Bayern

 

schmiedeeisernes Gittertor mit seitlichen Steinpfosten

 

Holzpfostentor mit Wächterfiguren (1710)

 

Als Tor wird in der Architektur eine größere Öffnung in einer Mauer, einem Zaun oder einem Gebäude bezeichnet. Meist bildet ein Tor die Grenzsicherung zwischen zwei nicht überdachten und unterschiedlichen Eigentümern gehörenden Freiflächen, wohingegen Türen und Portale üblicherweise in geschlossene Räume führen, die meist im Eigentum derselben Person stehen, denen auch die davorliegende Freifläche gehört. Im Gegensatz zu den Torbauten können Tore auch nach oben hin offen sein; sie sind in ihren Dimensionen insgesamt kleiner und weniger tiefenräumlich gestaltet. Im übertragenen Sinne verwendet man das Wort ‚Tor‘ auch für eine entsprechend große Tür, die das Tor schließt; diese kann blickdicht oder blickdurchlässig gestaltet sein.

 

Etymologie

 

Der deutsche Begriff ‚Tor‘ ist sprach- und sinnverwandt zu den Sanskrit-Wörtern dur (दुर्) und dvār (द्वार); in der klassischen indischen Architektur spielen Torbauten (toranas) eine bedeutende Rolle. Das altgriechische Wort thyra gehört ebenfalls in diesen sprachlichen Zusammenhang; die Begriffe ‚Pforte‘ oder ‚Portal‘ haben sich dagegen aus dem lateinischen Wort porta entwickelt.

 

Abgrenzung

 

Bei zahlreichen Toren dominiert der repräsentative Charakter den funktionalen Zweck in solch hohem Maße, dass derartige Tore häufig als Torbauten bezeichnet werden. Hierzu gehören die zu Ehren triumphierender Herrscher oder Feldherren erbauten Triumphbögen aber auch die sogenannten Triumphtore. Tore befinden sich üblicherweise zwischen seitlich angrenzenden schlanken Mauern, Gittern oder Zäunen, wohingegen Torbauten in hohem Maße tiefenräumlich angelegt sind und/oder durch Turmaufbauten hervorgehoben werden – hierzu gehören beispielsweise viele Stadttore und Brückentürme.

 

Typische Tore

 

  • Stadttor: gesicherte Öffnung in der Stadtmauer
  • Burgtor: gesicherter Zugang zu einer Burg, oft als Torweg oder Kammertor ausgeführt (mit Tor, Fallgatter und Ähnlichem)
  • Brückentor: Tor am Ende oder in der Mitte einer mittelalterlichen Brücke zwecks Kontrolle von Personen und Waren und zur Erhebung von Brückenzoll
  • Gartentor: Öffnung in der Einfriedung (Mauer, Hecke, Zaun) des Gartens, häufig als Gittertor
  • Hoftor: Öffnung zu einem privaten Gutshof/Innenhof
  • Scheunentor: besonders große Öffnung einer Scheune z. B. für Heuwagen
  • Gattertor: Öffnung zum Durchtrieb von Weidevieh auf Weideflächen oder zur Durchfahrt von Fahrzeugen

 

neuere Bezeichnungen

 

 

Historische Torbauten

 

Bereits in der Antike gab es einfache Tore/Pforten und solche mit überwiegend repräsentativem Charakter. Während einfache Tore oft namenlos geblieben und häufig auch verschwunden sind, sind letztere manchmal bis auf den heutigen Tag erhalten: Hierzu zählen beispielsweise das babylonische Ischtar-Tor aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. oder die Porta Nigra in Trier aus dem Jahre 180 n. Chr. Beim Abriss der mittelalterlichen Kölner Stadtmauer im 19. Jahrhundert wurden die repräsentativen Torburgen bewusst stehengelassen.

 

Einige Beispiele mittelalterlicher Stadttore:

 

 

Im 15. Jahrhundert wurden Kanonen entwickelt, mit denen man die Burg- und Stadtmauern zusammenschießen konnte. Dadurch sank zunehmend die militärische Bedeutung der Stadttore, doch es wurden auch weiterhin repräsentative Torbauten gebaut.

 

Einige Beispiele für Tore der Neuzeit:

 

 

Zeitgenössische Tore

 

Repräsentative Stadttore werden auch in der Gegenwart gebaut – ein Beispiel ist die in den Jahren 1985–1989 gebaute, 110 m hohe Grande Arche in der Pariser Vorstadt La Défense, die auf derselben Königlichen Achse wie der oben erwähnte Triumphbogen liegt. Das Gebäude dient allerdings nicht ausschließlich der Repräsentation, sondern beherbergt Büros und Ausstellungsflächen.

 

Oft knüpfen die Gebäude gar nicht an die Form eines historischen Stadttores oder Triumphbogens und doch werden seitens der Stadtplaner, Kommunalpolitiker und Investoren als (symbolische) Stadttore oder zum besonderen Bereich führende Tore bezeichnet. Ein Beispiel hierfür ist das Messe Torhaus in Frankfurt am Main aus dem Jahre 1983.

 

Sonstiges

 

Eine Schlupftür ist ein Zugang integriert in ein großes Tor in größerer Dimension als eine Tür. Es ermöglicht den vereinfachten Zugang ohne das große Tor öffnen zu müssen (meist für Fußgänger bei Werkstoren etc.).

 

Siehe auch

 

 

 

 Commons: Tore – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

 

 

 

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Tor aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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